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DAX: Gesamtbild hellt sich etwas auf

08.11.18 - Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die US-Midterm Elections liegen hinter uns. Diese endeten mit dem bereits im Vorfeld erwarteten Ergebnis, berichten die Analysten der Helaba.

Donald Trump habe die Mehrheit im Repräsentantenhaus eingebüßt. Die Mehrheit im Senat verbleibe bei den Republikanern, was Präsident Trump als einen "großartigen Erfolg" gewertet habe. An den Börsen habe der Wahlausgang für Rückenwind gesorgt. Insbesondere, da nun die damit verbundenen Unsicherheiten wegfallen würden. Der Dow Jones (ISIN US2605661048, WKN: 969420) und der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) hätten die größten Kursgewinne nach den Midterms seit dem Jahr 1982 verbucht. Auf der anderen Seite würden Belastungsfaktoren, beispielsweise der Zwist zwischen Italien und der EU sowie der laufende Handelsstreit zwischen den USA und China weiterhin existieren. Im Zusammenhang mit Letztgenannten seien mit Bekanntwerden des Wahlergebnisses Stimmen aufgekommen, welche eine Verschärfung des Konflikts für möglich halten würden. Ob es dazu kommen werde, bleibe abzuwarten. Der Blick sollte aber auch auf die Entwicklungen hierzulande gerichtet werden.

Am Mittwoch sei es dem DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) gelungen, sich von der 21-Tagelinie sowie von der zuletzt getesteten Strukturmarke bei 11.430 Zählern nach oben abzusetzen. Im Zuge dessen sei auch der Sprung über die Fibonacci-Projektion bei 11.513 Punkten vollzogen worden. Damit steige die Chance, dass der zuletzt unternommene Test des 200-Wochendurchschnitts (11.495) (zunächst) erfolgreich gewesen sei. Sollte dies der Fall sein, würde der deutsche Leitindex auf eine massive Widerstandszone zusteuern, deren Beginn das 161,8% Retracement bei 11.645 Punkten darstelle. Weitere markante Levels würden sich bei 11.723 (144er-Regression), 11.729 (144 Wochen-SMA), 11.736, 11.827, 11.860 und 11.912 Punkten finden. Angesichts der weiterhin bescheidenen, strukturellen Konstellation bei den DAX-Werten sowie des intakten, übergeordneten Abwärtstrends müsse jedoch davon ausgegangen werden, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen würden. (08.11.2018/ac/a/m)

                                                                                                                        

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