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aap Implantate DE0005066609

DGAP-Adhoc: aap Implantate AG passt Ausblick für Geschäftsjahr 2019 an (deutsch)

13.08.19

aap Implantate AG passt Ausblick für Geschäftsjahr 2019 an

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DGAP-Ad-hoc: aap Implantate AG / Schlagwort(e):

Prognoseänderung/Gewinnwarnung

aap Implantate AG passt Ausblick für Geschäftsjahr 2019 an

13.08.2019 / 21:09 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass nach einer eingehenden

Analyse unter der Leitung des neuen Vorstandsvorsitzenden / CEO auf Basis

der vorliegenden Zahlen für die ersten sechs Monate 2019, der Planungen für

das zweite Halbjahr 2019 sowie des aktuellen Stands der laufenden Gespräche

über geplante strategische Partnerschaften mit globalen

Orthopädieunternehmen der Ausblick für Umsatz und EBITDA für das

Geschäftsjahr 2019 angepasst wird. Daneben werden einmalige und nicht

liquiditätswirksame Abschreibungen auf Vorräte sowie eine geänderte

bilanzielle Behandlung von Instrumenten das Ergebnis für das Geschäftsjahr

2019 unterhalb des EBITDA belasten.

aap realisierte im zweiten Quartal 2019 einen Umsatz in Höhe von 2,5 Mio.

EUR (Q2/2018: 2,7 Mio. EUR) und somit einen Wert am unteren Ende der

Prognose. Das EBITDA wurde im zweiten Quartal 2019 von erheblichen

Einmaleffekten im Umfang von rund 0,8 Mio. EUR belastet und lag bei -2,1

Mio. EUR (Q2/2018: -1,5 Mio. EUR) und damit ebenfalls am unteren Ende der

Guidance. Demgegenüber steigerte aap den Umsatz auf Halbjahresbasis um +10 %

auf 6,0 Mio. EUR (H1/2018: 5,4 Mio. EUR). Dabei haben alle Regionen mit

positiven Wachstumsraten (Deutschland +6 %, Nordamerika +10 % und

International +9 %) zu dem realisierten Umsatzanstieg beigetragen. Das

EBITDA lag in den ersten sechs Monaten 2019 bei -3,1 Mio. EUR (H1/2018: -3,1

Mio. EUR). Ausgehend von einem unveränderten Recurring EBITDA (um

Einmaleffekte bereinigt) im zweiten Quartal 2019 von -1,3 Mio. EUR,

verbesserte sich das Recurring EBITDA auf Halbjahresbasis deutlich um +18 %

auf -2,2 Mio. EUR.

Ausgehend von den berichteten Umsatzzahlen hat sich der Vorstand eingehend

mit der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung des zweiten Halbjahres 2019

und der Folgequartale auseinandergesetzt. Dabei stand vor allem die

langfristige und nachhaltige Umsatzentwicklung gegenüber einem kurzfristigen

Wachstum, ggf. zu Lasten der Marge, im Fokus der Betrachtung. Als Resultat

ergab sich, dass das Umsatzwachstum in Deutschland, Nordamerika und

International nicht wie im ursprünglich für 2019 geplanten Umfang realisiert

wird und daher trotz des berichteten Umsatzwachstums in den ersten sechs

Monaten 2019 eine Anpassung der Gesamtjahresprognose notwendig ist.

Die Anpassung des EBITDA ist Folge der zuvor beschriebenen Umsatzentwicklung

und -planung sowie der Analyse des aktuellen Stands der laufenden Gespräche

Advertisement

mit Blick auf den Abschluss von geplanten strategischen Partnerschaften mit

globalen Orthopädieunternehmen (Distributionsnetzwerke, Produktentwicklungs-

und -zulassungsprojekte sowie Lizensierungsgeschäfte).

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen passt aap den Ausblick für das

Geschäftsjahr 2019 an und erwartet nunmehr einen Umsatz im Bereich zwischen

11,0 Mio. EUR und 13,0 Mio. EUR (zuvor: 13 Mio. EUR bis 15 Mio. EUR) sowie

ein EBITDA von -6,0 Mio. EUR bis -5,0 Mio. EUR (zuvor: -4,4 Mio. EUR bis

-2,8 Mio. EUR). Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 2 % bis 21 % und

einer Verbesserung des EBITDA von 6 % bis 22 % gegenüber den jeweiligen

Vorjahreswerten.

Einhergehend mit der Umstellung von Prozessen und Unterlagen auf die

regulatorischen Anforderungen der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung

(Medical Device Regulation - MDR) zeigen aktuelle Markterfordernisse, dass

Krankenhäuser im CE-Raum zunehmend nach steril verpackten Implantaten

verlangen. aap arbeitet derzeit intensiv an den Unterlagen für das

Konformitätsbewertungsverfahren für die CE-Kennzeichnung und strebt an,

erste Krankenhäuser zum Jahresende mit steril verpackten Produkten

auszustatten. In diesem Zusammenhang wird es in diesem und im nächsten Jahr

zum Austausch und zur Rücknahme von beim Kunden befindlichen unsteril

verpackten Produkten kommen. Aktuelle Analysen zeigen, dass es vor allem bei

nicht mehr original verpackten Implantaten wirtschaftlich nicht sinnvoll

ist, diese einer umfangreichen Überprüfung und ggf. Überarbeitung zu

unterziehen. Parallel dazu hat der Vorstand entschieden, dass zum Jahresende

eine geänderte bilanzielle Behandlung und ein geänderter Ausweis der

Instrumente erfolgen soll. Bisher erfolgte der Ausweis der Instrumente als

Teil der Vorräte im Umlaufvermögen, da bis vor kurzem der Fokus verstärkt

auf Märkten mit Distributionsgeschäft lag, bei denen die Instrumente

verkauft wurden. Künftig werden Instrumente als Teil des Anlagevermögens

ausgewiesen und einer planmäßigen Abschreibung von 3 Jahren unterliegen.

Diese bilanzielle Behandlung wird zu einer transparenteren Abgrenzung der

Vorräte als Teil des Umlaufvermögens führen und entspricht in seinem

wirtschaftlichen Gehalt mehr dem aktuellen Fokus auf etablierte Märkte wie

Deutschland, Nordamerika und Westeuropa, bei denen die Instrumente

beigestellt und dauerhaft dem Kunden überlassen werden. Darüber hinaus hat

aap vor kurzem mitgeteilt, dass sich die Gesellschaft mit Ablauf des

Geschäftsjahres 2019 von Teilen ihres Standardtraumaportfolios trennen wird

und die betroffenen Bestände an Produkten bis zum Ende des laufenden Jahres

abverkauft werden sollen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass trotz

intensiver Bemühungen nicht der komplette Bestand an Produkten bis zum

Jahresende verkauft werden kann. Eine finale Evaluation der

Bewertungseffekte aus den vorgenannten Maßnahmen wird aap im Rahmen der

Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2019 vornehmen. Erste vorläufige

Berechnungen für die drei Sachverhalte zeigen einmalige und nicht

liquiditätswirksame Abschreibungen im Umfang von bis zu 4 Mio. EUR, die als

Teil der Abschreibungen unterhalb des EBITDA ausgewiesen werden.

Als Reaktion auf die aktuelle Entwicklung von Umsatz und EBITDA wird der

Vorstand seine Analyse zur Identifikation von Kostensenkungs- und

Effizienzsteigerungspotentialen konsequent fortsetzen. In diesem

Zusammenhang wurden bereits erste Maßnahmen, wie zum Beispiel der Wechsel

der Börsennotierung und die Einstellung von Teilen des

Standardtraumaportfolios, umgesetzt. Zudem wird sich aap künftig noch

stärker auf den Umsatzausbau mit höhermargigen Kunden und Produkten

fokussieren als auch die Vermarktung ihrer innovativen und

vielversprechenden Technologien weiter vorantreiben. Mit Blick auf ihre

antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie wird aap nach der erfolgten

Genehmigung der klinischen Humanstudie durch das Bundesinstitut für

Arzneimittel und Medizinprodukte ("BfArM") die Gespräche und Verhandlungen

mit interessierten globalen Medizintechnikunternehmen weiter intensivieren.

Bei ihrer innovativen resorbierbaren Magnesiumimplantat-Technologie verfolgt

aap das Ziel, die weitere Entwicklung dieser vielversprechenden Technologie

gemeinsam mit Partnern unter der Leitung von aap voranzutreiben. Die

Gesamtheit dieser Maßnahmen soll die Basis für ein nachhaltiges und

profitables Wachstum bilden.

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aap Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt -

Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG

Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit

Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und

vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte

Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen

Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites

Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber

hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit

vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen

Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese

Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste

Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im

deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und

Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites

Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap

Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert

(XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter

www.aap.de,

oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's

App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den

gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm

derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die

zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten

zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte

wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu

führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung

oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen

Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die

aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete

Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir

übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten

zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse

oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG; Fabian Franke; Manager Investor Relations; Lorenzweg 5;

D-12099 Berlin

Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de

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13.08.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: aap Implantate AG

Lorenzweg 5

12099 Berlin

Deutschland

Telefon: +49 (0) 30 75 01 90

Fax: +49 (0) 30 75 01 91 11

E-Mail: info@aap.de

Internet: www.aap.de

ISIN: DE0005066609

WKN: 506660

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,

Stuttgart, Tradegate Exchange

EQS News ID: 857095

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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