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DGAP-News: SUMMIQ AG bereitet Börsengang vor (deutsch)

09.11.19

SUMMIQ AG bereitet Börsengang vor

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DGAP-News: SUMMIQ AG / Schlagwort(e): Börsengang

SUMMIQ AG bereitet Börsengang vor

09.11.2019 / 10:02

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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NICHT ZUR DIREKTEN ODER INDIREKTEN VERÖFFENTLICHUNG ODER VERBREITUNG

INNERHALB DER BZW. IN DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, AUSTRALIEN,

KANADA ODER JAPAN ODER INNERHALB EINER BZW. IN EINE SONSTIGE RECHTSORDNUNG

BESTIMMT, IN DER EINE SOLCHE VERÖFFENTLICHUNG ODER VERBREITUNG UNZULÄSSIG

WÄRE. ES GELTEN WEITERE BESCHRÄNKUNGEN. BITTE BEACHTEN SIE DIE WICHTIGEN

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SUMMIQ AG bereitet Börsengang vor

- SUMMIQ auf dem Weg zu einem schnell wachsenden und unabhängigen

Ökostromerzeuger, der die Wertschöpfungskette der Stromerzeugung vollständig

abdeckt

- Konsequente Strategie zum Aufbau eines Gigawatt-Portfolios aus Anlagen für

Erneuerbare Energien innerhalb von fünf Jahren

- Die Kooperation mit der Green City AG einem etablierten deutschen

Projektentwickler im Bereich der Erneuerbaren Energien ermöglicht SUMMIQ

den bevorzugten Zugang zu einer Projektpipeline und so die angestrebte

Portfoliokapazität von 1 Gigawatt zu erreichen

- Investitionen in moderne Onshore-Wind- und Solarparks mit vergleichsweise

niedrigen Energieerzeugungskosten zum Aufbau eines Portfolios mit

attraktivem Risiko-Rendite-Profil folgen einer klaren Anlagestrategie

- Wertschöpfung durch Generierung stabiler Cashflows mit einer langfristigen

Internal Rate of Return des Zielportfolios von 6 - 8% p.a.

- Direktvermarktung der produzierten Energie und Verkauf von

Herkunftsnachweisen, um weitere Upsides zur Portfolio-Rendite zu schaffen

- Notierung im Freiverkehr, Segment m:access, der Börse München noch in

diesem Jahr geplant

- SUMMIQ beabsichtigt, im Rahmen eines Primärangebots neuer Aktien aus einer

Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen einen Bruttoemissionserlös zwischen 75

Mio. EUR und 100 Mio. EUR zu generieren

- SUMMIQ-Management unterstreicht sein Engagement durch eine Teilnahme am

Börsengang

München, 09. November 2019 - Die SUMMIQ AG (die "Gesellschaft" oder

"SUMMIQ") bereitet sich auf einen Börsengang ("IPO") in Deutschland zusammen

mit der Notierung ihrer Aktien im Freiverkehr, Segment m:access, der Börse

München vor.

Angesichts des grundlegenden Strukturwandels in der Stromerzeugung, des

starken Wachstums Erneuerbarer Energien und der 2015 in Paris vereinbarten

Nachhaltigkeitsziele verfolgt die Münchner Gesellschaft SUMMIQ die

Strategie, innerhalb von fünf Jahren ein Gigawatt-Portfolio ("GW") an

Erneuerbaren Energie-Anlagen aus einer gesicherten Pipeline heraus

aufzubauen. Darüber hinaus wird die Gesellschaft die Vermarktung des

erzeugten Stroms durch den Einsatz digitaler Technologien und

Speicherlösungen fördern. Damit soll sich SUMMIQ zu einem schnell

wachsenden, unabhängigen europäischen Ökostromerzeuger entwickeln, der die

gesamte Wertschöpfungskette von der Akquisition von Energieprojekten bis zur

Vermarktung der erzeugten Energie abdeckt. Zu diesem Zweck wird die

Gesellschaft Onshore-Wind- und Solarparks mit einer Leistung von vornehmlich

5 bis 50 Megawatt ("MW") in den Kernländern Deutschland, Italien, Spanien

und Frankreich erwerben, finanzieren und betreiben. Diese mittelgroßen

Projekte haben aus Sicht der Gesellschaft den Vorteil eines diversifizierten

Portfolios, das Erneuerbare Energien aus verschiedenen Quellen zu

vergleichsweise niedrigen Erzeugungskosten, die auf durchschnittlich ca.

0,05 EUR/kWh für das gesamte Portfolio geschätzt werden, erzeugt.

SUMMIQ baut sein Portfolio aus Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbaren

Energien nach einer klaren Investment-Policy auf, ohne wesentliche

Projektentwicklungsrisiken eingehen zu müssen. SUMMIQ bietet Investoren so

die Möglichkeit, finanziell an der europäischen Energiewende zu

partizipieren. Daher erwirbt die Gesellschaft nur bereits in Betrieb

befindliche Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie oder Projekte, für

die die Landnutzung und alle wesentlichen öffentlichen Genehmigungen, die

für den Bau und den Betrieb der Anlagen erforderlich sind, eingeholt wurden

oder unmittelbar bevorstehen ("Ready-to-Build"). Die Beschaffung und

Entwicklung von Erneuerbaren Energien-Projekten wird bis zum Zeitpunkt der

Erreichung des Ready-to-Build-Status ausschließlich von Dritten

durchgeführt. In Bezug auf Energiearten und Technologie wird sich die

Gesellschaft auf Solar- und Onshore-Windprojekte konzentrieren, die

mindestens 80 % des Portfolios ausmachen sollen. Bis zu 20 % der

Investitionen können auch in andere Erneuerbare Energien (z. B. Wasserkraft)

oder neue Technologien (z. B. Speicherung) getätigt werden. SUMMIQ plant in

solche Projekte mit dem Ziel zu investieren, nach Nutzung eine interne

Rendite ("IRR") auf Portfolioebene von 6 % - 8 % p.a. zu erreichen.

Zusammenarbeit mit Green City als strategischem Partner mit einer

Gigawatt-Projektpipeline zur Unterstützung nachhaltigen Wachstums

Ein Eckpfeiler der Geschäftsstrategie von SUMMIQ ist die enge Zusammenarbeit

mit der Green City AG ("Green City" und zusammen mit ihren direkten und

indirekten Tochtergesellschaften "Green City Group"), mit der SUMMIQ eine

Kooperationsvereinbarung (die "Kooperationsvereinbarung") abgeschlossen hat.

Green City ist ein deutscher Entwickler, Finanzierungsmanager und Betreiber

von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien mit fast 20 Jahren

Markterfahrung. Seit der Gründung hat Green City mit einem Team von rund 90

Mitarbeitern etwa 350 Solar-, Wind-, Biogas- und Wasserkraftprojekte in

Europa mit einer installierten Leistung von mehr als 244 MW realisiert. Das

Investitionsvolumen betrug rund 500 Mio. EUR, davon 268 Mio. EUR von

Investoren. Green City entwickelt und betreibt Projekte im Bereich der

Erneuerbaren Energien in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien und

bietet seine Beratungsleistungen europaweit an.

SUMMIQ's Wettbewerbsposition wird von der Zusammenarbeit mit Green City in

mehrfacher Hinsicht profitieren. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung

werden beide gemeinsam Märkte für die Erzeugung, Vermarktung und Speicherung

Erneuerbarer Energien im In- und Ausland identifizieren. Green City wird

Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien nach den gemeinsam

festgelegten Investitionskriterien entwickeln. SUMMIQ kann jedoch auch

Projekte von anderen Anbietern als Green City übernehmen.

Aus einer gemeinsam von Green City und der Gesellschaft vereinbarten

Projektpipeline (die "Projektpipeline") wird Green City SUMMIQ exklusiv

Erneuerbare Energie-Projekte anbieten, sobald die Projekte den

Ready-to-Build-Status erreichen. Darüber hinaus bietet die Kooperation

SUMMIQ Zugang zu den Kenntnissen und Erfahrungen der Green City Group im

Bereich des technischen Managements. Um die Gesellschaftsstruktur schlank

und effizient zu halten, lagert SUMMIQ ausgewählte Aktivitäten im

Advertisement

Zusammenhang mit dem Betrieb sowie dem kaufmännischen und technischen

Management der Kraftwerke aus.

Gesicherte Photovoltaik- und Wind-Projektpipeline, die bis Ende 2021 den

Ready-to-Build-Status erreichen wird, mit zusätzlichen Landbank-Projekten -

angestrebt wird ein 1 GW-Portfolio innerhalb von 5 Jahren

Die Projektpipeline, zu der SUMMIQ durch die Kooperationsvereinbarung mit

Green City einen bevorzugten Zugang hat, umfasst derzeit Erneuerbare

Energie-Projekte mit einer geplanten Gesamtleistung von rund 1.000 MW

innerhalb von fünf Jahren. SUMMIQ hat bisher Anteilskaufverträge über den

Erwerb von drei ersten Projektgesellschaften der Green City Group

unterzeichnet. Diese Gesellschaften betreiben Onshore-Windparks in

Deutschland und Italien mit einer Gesamtleistung von 28 MW (die

"Initialprojekte"). Zusätzlich zu den Initialprojekten hat sich SUMMIQ

bereits neun weitere Erneuerbare Energie-Projekte in Deutschland,

Frankreich, Spanien und Italien zur Akquisition in der ersten Phase

gesichert, die sich im Bau befinden oder bis Ende 2020 Ready-to-Build sein

sollen. SUMMIQ beabsichtigt, aus dem IPO-Erlös den Kaufpreis für die

Initialprojekte zu zahlen und neun zusätzliche Projekte mit einer

voraussichtlichen zusätzlichen Gesamtleistung von 162 MW zu erwerben. Die

Pipeline umfasst in der zweiten Phase Projekte, die bis Ende 2021

Ready-to-Build sein sollen. In dieser zweiten Phase plant die Gesellschaft

aus der Projektpipeline bis zu 22 weitere Erneuerbare-Energien-Projekte in

Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich mit einer voraussichtlichen

zusätzlichen Gesamtleistung von rund 525 MW zu erwerben. In der dritten

Phase umfasst die Projektpipeline weitere Projekte mit einer

voraussichtlichen Kapazität von 222 MW, die die Green City Group derzeit mit

einem geplanten Inbetriebnahmedatum ("COD") bis 2024 entwickelt. Für alle

Projekte der Phase 3 ist der größte Teil der für die Projektentwicklung

benötigten Flächen bereits gesichert.

Starkes Wachstum auf den Märkten für Erneuerbare Energien, getrieben durch

wettbewerbsfähige Erzeugungskosten und grundlegende Veränderungen im

Stromerzeugungsmix

Die Wachstumsstrategie von SUMMIQ wird durch fundamentale Markt- und

Technologietrends unterstützt. Die Stromerzeugung wandelt sich derzeit

weltweit. Große konventionelle Kraftwerke werden durch lokale Erneuerbare

Energie-Anlagen ersetzt. Staatlich geförderte Vergütungssysteme werden durch

marktwirtschaftliche Mechanismen abgelöst. Wissen und Erfahrung,

Flexibilität und die intelligente Verknüpfung von Stromerzeugung und

-verbrauch sind die Eckpfeiler eines neuen Energiesystems. Diese

strukturellen Veränderungen auf den Energiemärkten kommen den Erneuerbaren

Energien zugute, während die globale Stromnachfrage in den nächsten

Jahrzehnten voraussichtlich deutlich steigen wird. Darüber hinaus hat die

Wettbewerbsfähigkeit der Stromerzeugung aus Photovoltaik ("PV") und

Onshore-Wind im aktuellen Stromerzeugungsmix in den letzten Jahren

zugenommen. Die PV- und Windkraftanlagen profitieren von

Effizienzsteigerungen in der industriellen Produktion mit den entsprechenden

Skaleneffekten. Dadurch sind sowohl PV als auch Windkraft im Vergleich zu

konventionellen Energiequellen wettbewerbsfähig geworden. Zwischen 2009 und

2018 sanken die Kosten für nicht-subventionierte Energie aus PV um rund 88 %

von 359 USD/MWh auf 43 USD/MWh, während die Kosten für nicht-subventionierte

Energie aus Wind um rund 69 % von 135 USD/MWh auf 42 USD/MWh sanken (Quelle:

Lazard 2018) [1]. Vor diesem Hintergrund wird nach Angaben der

Internationalen Energieagentur ("IEA") sowohl die Stromerzeugung auf Basis

von PV als auch von Wind in der EU in den nächsten Jahrzehnten deutlich

zunehmen (Quelle: IEA World Energy Outlook 2018) [2]. Grundlage der Annahmen

sind die Auswirkungen, die die Ziele für nachhaltige Entwicklung

(Sustainable Development Goals - "SDGs") auf den globalen Stromsektor haben

werden. Die SDGs wurden 2015 auf der globalen Klimakonferenz der

Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) in Paris von 193

Ländern vereinbart.

Entsprechend spiegeln sich diese Wachstumserwartungen auch in den vier

Kernländern der SUMMIQ AG - Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien -

wider. In Deutschland soll der Anteil der Erneuerbaren Energien von derzeit

rund 32 % auf bis zu 40-45 % im Jahr 2025 und bis zu 65 % im Jahr 2030

gesteigert werden (Quelle: Bundesregierung) [3]. Da die Bundesregierung

plant, bis 2038 (und unter bestimmten Bedingungen sogar bis 2035) aus der

Kohleverstromung auszusteigen, nimmt der Druck, die Stromerzeugung aus

Solar- und Windkraftanlagen auszubauen, weiter zu (Quelle: Bundesregierung)3.

In Frankreich hat die Regierung das erklärte Ziel, die Kapazitäten aus

Erneuerbaren Energien bis 2023 weiter auszubauen. Der Einsatz neuer Solar-

und Onshore-Windenergiequellen soll daher jährlich von 1 GW auf 2 GW bzw.

von 1 GW auf 1,8 GW steigen. Darüber hinaus wird Frankreich den Anteil der

Kernenergie an der Stromerzeugung bis 2025 von rund 75 % auf 50 % senken.

Die Lücke soll durch Investitionen in die Solar- und Windenergie

ausgeglichen werden (Quelle: Ministère de la Transition écologique et

solidaire) [4]. Im Februar 2019 veröffentlichte die spanische Regierung

einen Entwurf des integrierten Nationalen Energie- und Klimaplans (National

Energy and Climate Plan - "NECP 2021-2030") (Quelle: Gobierno de España) [5],

der darauf abzielt, bis 2030 120 GW installierte Kapazität an Erneuerbaren

Energien zu installieren. Gemäß dem NECP 2021-2030 strebt Spanien bis 2050

einen Anteil von 100 % Erneuerbaren Energien im Stromsektor an. Dies steht

im Einklang mit der von der EU festgelegten Strategie zur Klimaneutralität.

NECP 2021-2030 sieht daher eine Erhöhung der Windkapazitäten auf 40,2 GW im

Jahr 2025 vor (2015: 22,9 GW). Die Energiekapazitäten aus PV sollen bis 2025

auf 23,4 GW ansteigen (2015: 8,4 GW). Im Januar 2019 präsentierte das

italienische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung ("MISE") den Nationalen

Integrierten Plan für Klima und Energie 2030, der Einzelheiten über den

zukünftigen Ausbau der erneuerbaren Energien enthält. Ziel ist es, bis 2030

einen Anteil von 30 % am Endverbrauch zu erreichen. Demnach sollen die

PV-Kapazitäten von 19,6 GW im Jahr 2017 auf 26,6 GW im Jahr 2025 und auf 50

GW im Jahr 2030 steigen. Die installierten Kapazitäten aus Windenergie

sollen von 9,7 GW im Jahr 2017 auf 15,7 GW im Jahr 2025 und auf 18,4 GW im

Jahr 2030 steigen.

Nutzung aller Vertriebskanäle und zukünftige Einbindung in ein virtuelles

Kraftwerk um bestmögliche Energiepreise zu erzielen

SUMMIQ wird zwei verschiedene Stromvermarktungsmethoden nutzen. Sie wird

Strom überwiegend auf folgenden Wegen verkaufen: (1) nicht-subventionierte

Vertriebskanäle, z. B. marktbasierte Stromabnahmevereinbarungen ("PPAs")

oder Energiebörsen, sowie (2) subventionierte Vermarktungsmechanismen, z. B.

Einspeisevergütungen ("FiTs"). Die heutigen Preise sind in der Regel für

eine feste Laufzeit zwischen fünf bis zehn Jahre bei langfristigen PPAs und

12 und 20 Jahren bei subventionierten Vermarktungskonzepten garantiert. Um

langfristig stabile Erträge zu erzielen und gleichzeitig mögliche Vorteile

auf dem freien Markt zu generieren wird die Gesellschaft auch Strom über

marktbasierte PPAs verkaufen, der in Projekten erzeugt wird, die für

subventionierte Vermarktungsmechanismen in Frage kommen.

SUMMIQ wird sich zunehmend auf Stromerzeugungsanlagen konzentrieren, die den

produzierten Strom über frei verhandelbare marktbasierte PPAs an Abnehmer

mit ausreichender Bonität verkaufen, statt über subventionierte

Vermarktungsmechanismen (z. B. subventioniertes Direktmarketing). Der

Vorteil dessen ist eine deutliche Reduzierung des politischen Risikos im

Zusammenhang mit allen Formen subventionierter Vermarktungsmechanismen.

Letztendlich wird das Risiko von willkürlichen, rückwirkenden

Tarifänderungen oder Änderungen anderer Anreizsysteme durch eine wesentlich

gängigere Bewertung der langfristigen Kreditwürdigkeit der Abnehmer sowie

der entsprechenden Absicherungsstrategien und -instrumente ersetzt.

Weitere Vorteile aus der Vermarktung der erzeugten Energie können nach

Ansicht von SUMMIQ in der Beteiligung an einem virtuellen Kraftwerk ("VPP")

entstehen. Die Abhängigkeit von Wind- und Sonnenbedingungen und die damit

verbundene Produktionsunterbrechung stellen die wesentlichen Nachteile der

Erneuerbaren Energien dar. Ein VPP löst dieses Problem, indem es ein

digitales Netzwerk von Stromerzeugungsanlagen in Kombination mit einer

Energiespeicherinfrastruktur aufbaut. Das Netzwerk wird über eine

Remote-Control-Einheit gesteuert, die einen Datentransfer zwischen dem

Zentralsteuersystem und den beteiligten Einheiten herstellt. Das zentrale

Steuerungssystem ist dann in der Lage, die vernetzten Einheiten zu

überwachen. Die Überwachung ermöglicht es die Leistung zu prognostizieren,

zu disponieren, darüber entsprechend auch zu steuern (z. B. durch

kurzfristige Anpassung von Stromerzeugung und -verbrauch zur

Frequenzregulierung) und so die Stromproduktion und -lieferungen möglichst

effizient zu nutzen. Das finanzielle Upside, das sich aus der

Implementierung der VPP-Lösung ergibt, ist in der aktuellen Finanzplanung

der Gesellschaft nicht berücksichtigt. Daher erwartet die Gesellschaft, dass

sie zukünftig ein entsprechendes Upsidepotenzial generieren wird.

Darüber hinaus können durch neue PV- und Windenergieanlagen eine zusätzliche

Einnahmequelle geschaffen werden, indem SUMMIQ Herkunftsnachweise

(Guarantees of Origin, "GOOs") an Firmenkunden und Aggregatoren verkauft,

die Privat- und Großkunden bedienen. Jede GOO bezieht sich auf Energie aus

Erneuerbaren Energien in Höhe einer MWh und wird von der jeweils zuständigen

nationalen Behörde, z. B. dem Umweltbundesamt, gewährt. Die Preise für GOOs

reichen bis zu 3 EUR/MWh für neue Windanlagen in Europa (Quelle: Oslo

Economics) [6].

Das sehr erfahrene Managementteam kann umsatzbeeinflussende Faktoren präzise

planen, was zu hoher Sicherheit bei Nettogewinn und Renditen führt

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft verfügen

über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Erneuerbare Energien,

Infrastrukturinvestitionen, Immobilienentwicklung, Handel und Vermarktung

Erneuerbarer Energien sowie Vermögensverwaltung und Finanzen.

SUMMIQ wird von einem kompetenten Vorstand geleitet, der über 48 Jahre

Erfahrung in den Bereichen Erneuerbare Energien und Finanzen vereint. Der

Vorstandsvorsitzende Dr. Torsten Amelung ist seit 1991 auf den Bereich der

Erneuerbaren Energien spezialisiert, während der Finanzvorstand Frank Wolf

über 20 Jahre Berufserfahrung im Finanzbereich und im Bereich der

Erneuerbaren Energien, einschließlich bei Green City, verfügt. Den Vorsitz

im Aufsichtsrat führt Arwed Fischer mit mehr als 20 Jahren Erfahrung als CEO

und/oder CFO mehrerer börsennotierter Unternehmen. Eberhard Holstein und

Jens Mühlhaus bilden zusammen mit ihm den Aufsichtsrat von SUMMIQ. Herr

Holstein verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung im Bereich der

Erneuerbaren Energien. Er beriet unter anderem das Bundesministerium für

Wirtschaft und Technologie (BMWi). Herr Mühlhaus ist seit 1992 bei Green

City und dem Green City e.V. tätig. Seit 2011 ist er Mitglied des Vorstands

von Green City.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung dieses Managementteams mit dem

angestrebten Investitionsvolumen und der zugrunde liegenden Anlageklasse

sowie der aufgrund des Kooperationsvertrages gemeinsam vereinbarten

Projektpipeline, ist die Gesellschaft zuversichtlich, die

ertragsbestimmenden Faktoren, insbesondere die realistisch produzierte

Strommenge und die Betriebskosten der erworbenen Anlagen, mit hoher

Präzision planen zu können. Die Vorhersagbarkeit der Cashflows wird durch

die Preisstabilität der subventionierten Marketingsysteme (12 bis 20 Jahre)

oder zunehmend langfristiger PPAs (fünf bis zehn Jahre) weiter verbessert.

SUMMIQ beabsichtigt, verstärkt nicht subventionierte PPAs anstelle von

subventioniertem Vermarktungssystemen einzusetzen, um höhere Preise erzielen

zu können, während gleichzeitig der Umsatz aufgrund der PPA-typischen langen

Vertragslaufzeiten relativ stabil ist. Durch die Kombination der stabilen

Kosten und Aufwendungen der einzelnen Solar- und Windparks von SUMMIQ sind

stabile und vorhersehbare Cashflows pro Projekt über weite Teile der

Nutzungsdauer zu erwarten. Dies führt zu einer hohen Sicherheit bei

Nettogewinn und Investitionsrenditen der SUMMIQ.

Überblick über das Angebot, die Verwendung der Erlöse und die

Dividendenpolitik

Im Zusammenhang mit dem Börsengang beabsichtigt SUMMIQ, aus einem

Primärangebot von 7.500.000 bis 10.000.000 neuer Aktien aus einer

Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen einen Bruttoemissionserlös zwischen 75

Mio. EUR und 100 Mio. EUR zu generieren. Vor Abschluss des Börsengangs ist

die Gesellschaft zu 100 % direkte Tochtergesellschaft von Green City. Nach

Abschluss des Börsengangs wird die derzeitige Alleingesellschafterin Green

City voraussichtlich weniger als 1 % des Grundkapitals der Gesellschaft

halten. Um ihr Engagement für das Projekt zu unterstreichen, beabsichtigen

der Vorstandsvorsitzende Dr. Amelung und der Finanzvorstand Herr Wolf im

Rahmen des Börsengangs Aktien zum Angebotspreis zu erwerben. Das Angebot

soll bis Ende dieses Jahres, in Abhängigkeit der Marktbedingungen,

abgeschlossen werden.

SUMMIQ beabsichtigt, den Erlös aus dem Angebot hauptsächlich für den Erwerb

der Initialprojekte sowie der neun weiteren Erneuerbare Energien-Projekte

aus der ersten Phase der Projektpipeline mit einer Gesamtleistung von 190 MW

zu verwenden.

Weiterhin beabsichtigt die Gesellschaft, einen wesentlichen Teil des

Jahresüberschusses an ihre Aktionäre auszuschütten und den verbleibenden

Teil des Gewinns zur Finanzierung des weiteren Wachstums in den kommenden

Geschäftsjahren zu verwenden.

M.M. Warburg & CO (AG & Co.) KGaA fungiert als Global Coordinator und

Bookrunner.

[1] Lazard Ltd, "Levelized Cost of Energy and Levelized Costs of Storage",

New York 2018, verfügbar unter:

https://www.lazard.com/perspective/levelized-cost-of-energy-and-levelized-cost-of-storage-2018/

[2] International Energy Agency, "World Energy Outlook 2018 - Executive

Summary", Paris 2018, verfügbar unter:

https://webstore.iea.org/download/summary/190?fileName=German-WEO-2018-ES.pdf

[3] Bundesregierung, "Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD - 19.

Legislaturperiode", Berlin 2018, verfügbar unter:

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975226/847984/5b8bc23590d4cb2892b31c987ad672b7/2018-03-14-koalitionsvertrag-data.pdf?download=1

[4] Ministère de la Transition écologique et solidaire, "Programmations

pluriannuelles de l'énergie (PPE)", Paris 2019, verfügbar unter:

https://www.ecologique-solidaire.gouv.fr/programmations-pluriannuelles-lenergie-ppe

[5] Gobierno de España, "BORRADOR DEL PLAN NACIONAL INTEGRADO DE ENERGÍA Y

CLIMA 2021-2030", Madrid 2019, verfügbar unter:

https://www.miteco.gob.es/es/cambio-climatico/participacion-publica/documentoparticipacionpublicaborradordelplannacionalintegradodeenergiayclima2021-2030_tcm30-487344.pdf

[6] Oslo Economics, "Analysis of the trade in Guarantees of Origin -

Economic analysis for Energy Norway - OE-report 2017-58", Oslo 2018,

available at:

https://www.energinorge.no/contentassets/ac0b5a4fc38b4111b9195a77737a461e/analysis-of-the-trade-in-gos.-oslo-economics.pdf

Kontakt cometis AG cometis AG Matthias Kunz Weitere

Claudius Krause Unter Unter den Eichen 7 65195 Informationen:

den Eichen 7 65195 Wiesbaden Deutschland [1]www.summiq.com

Wiesbaden Deutschland Tel.: +49 (0) 611 20 1.

Tel.: +49 (0) 611 20 585564 E-Mail: http://www.summi

585528 E-Mail: kunz@cometis.de q.com/

krause@cometis.de

Unternehmensprofil:

SUMMIQ etabliert ein wachsendes Portfolio von Wind- und Solarkraftwerken in

Europa. Ziel ist es, ein digital gesteuertes Gigawatt-Portfolio aufzubauen,

um Strom aus Erneuerbaren Energien in Zukunft profitabel vermarkten und

bedarfsgerecht bereitstellen zu können. SUMMIQ verfolgt einen strategischen

Kooperationsansatz mit der Green City AG, einem deutschen Projektentwickler

im Bereich der Erneuerbaren Energien. Durch diese Kooperation kann SUMMIQ

bis 2021 in eine bestehende Projektpipeline mit einer Leistung von mehreren

hundert Megawatt investieren.

SUMMIQ konzentriert sich auf die Entwicklung und den Betrieb eines

Portfolios von Wind- und Solarkraftwerken, die mittelfristig nach Regionen

und Technologien sowie Stromspeichern in den europäischen Kernmärkten

Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien ausgewogen sind. SUMMIQ will

ein unabhängiger, integrierter und stark wachsender europäischer

Stromerzeuger mit langfristig planbaren Cashflows und einem Produkt mit

steigender Nachfrage werden: Erneuerbare Energien.

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Aufforderung zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar.

Diese Bekanntmachung ist kein Wertpapierprospekt. Interessierte Anleger

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dazu) treffen. Kopien dieses Wertpapierprospekts werden, nach dessen

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und seiner Veröffentlichung, bei der SUMMIQ AG, München, Deutschland, sowie,

zur Ansicht in elektronischer Form, auf der Internetseite der Gesellschaft

www.summiq.com kostenfrei erhältlich sein.

Diese Bekanntmachung ist kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in den

Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten

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09.11.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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E-Mail: anke.mueller@summiq.com

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