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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 07.12.2017 - 15.15 Uhr

07.12.17

ROUNDUP/US-Höchststrafe im Abgas-Skandal: Sieben Jahre Haft für VW-Manager

DETROIT/WOLFSBURG - Mit sieben Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 400 000 Dollar (338 000 Euro) muss der frühere VW -Manager Oliver Schmidt in den USA für seine Rolle im Abgas-Skandal büßen. Richter Sean Cox verurteilte ihn am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in Detroit wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze. Dabei schöpfte das Gericht das volle mögliche Strafmaß aus.

ROUNDUP 2: Commerzbank stützt sich bei Wertpapierabwicklung künftig auf HSBC

FRANKFURT - Der Umbau bei der Commerzbank geht weiter: Die Wertpapierabwicklung werde in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der britischen Großbank HSBC ausgelagert, teilte die Commerzbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Dieser Schritt wurde bereits seit Monaten erwartet. An diesem Joint Venture werde die Commerzbank einen Minderheitsanteil von 20 Prozent halten. Operativer Start sei Anfang 2020 und die Partnerschaft laufe zunächst über zehn Jahre.

ROUNDUP 2: Siemens unter Druck - Milliardenaufträge und Subventionen vom Staat

BERLIN/MÜNCHEN - Der Siemens -Konzern bleibt wegen des geplanten Stellenabbaus sowie hoher staatlicher Fördermittel politisch unter Druck. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) forderte den Konzern auf, möglichst sozialverträgliche Lösungen für die Mitarbeiter zu finden. "Siemens hat zahlreiche staatliche Mittel und politische Flankierung für das Auslandsgeschäft zur Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit von der Bundesregierung bekommen", sagte Zypries der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Diese so verbesserten Marktchancen sollten dann aber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu Gute kommen. Ich bin optimistisch, dass Siemens in diesem Sinne an Lösungen mitarbeiten wird."

General Electric baut weltweit 12 000 Jobs im Kraftwerksgeschäft ab

BOSTON - Wegen mauer Geschäfte mit Gas- und Kohlekraftwerken streicht der US-Industriekonzern General Electric weltweit rund 12 000 Jobs. Auch Deutschland ist betroffen. Zuvor hatte bereits Erzrivale Siemens im klassischen Kraftwerksgeschäft Einschnitte bekanntgegeben.

Staatsanwaltschaft prüft Abgas-Vorwürfe gegen BMW

MÜNCHEN - Nach den Manipulationsvorwürfen gegen BMW hat sich die Münchner Staatsanwaltschaft in die Untersuchung möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Abgasreinigung eingeschaltet. Die Ermittlungsbehörde leitete eine entsprechende Vorprüfung ein, wie eine Sprecherin am Donnerstag bestätigte. Darüber hatten zuvor mehrere Medien berichtet. Die Deutsche Umwelthilfe wirft dem Autohersteller nach Messung der Abgase eines BMW 320d vor, eine illegale Abschalteinrichtung eingebaut zu haben.

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ROUNDUP: Milliardenaufträge bei Macron-Besuch im Golf-Emirat Katar

PARIS - Beim Besuch des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron im kleinen Golf-Emirat Katar sind Großaufträge im Milliardenwert besiegelt worden. Insgesamt hätten die unterzeichneten Aufträge einen Gesamtwert in Höhe von rund 12 Milliarden Euro, sagte Macron am Donnerstag in Katar. Französische Medien hatten zuvor berichtet, dass Doha zwölf Kampfjets vom Typ Rafale gekauft habe.

Audi schafft November-Verkaufsrekord trotz Abgasskandal

INGOLSTADT - Die VW-Premiumtochter Audi hat in einem November noch nie so viele Autos verkauft wie in diesem Jahr. Damit haben die Ingolstädter den Schwung aus den vergangenen Monaten beibehalten und den schwachen Jahresstart fast ausgebügelt.

ROUNDUP: Uniper umgarnt Aktionäre mit Dividenden- und Wachtumsversprechen

DÜSSELDORF - Mitten im Abwehrkampf gegen die Übernahme durch Fortum will Uniper gute Stimmung bei seinen Aktionären machen. Die Dividende solle bis 2020 im Durchschnitt um 25 Prozent pro Jahr steigen, teilte der deutsche Kraftwerksbetreiber Uniper am Donnerstag in einer Mitteilung zum Investorentag mit. Der Ergebnisausblick für das laufende Jahr wurde bestätigt, für das kommende Jahr wurde erstmals ein Ziel genannt. Uniper geht von einem bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 0,8 bis 1,1 Milliarden Euro aus. Die Spanne ist etwas geringer als für dieses Jahr, da Uniper unter anderem Unternehmensteile verkauft hat. Die Aktie konnte davon am Morgen nicht profitieren.

Opel spricht mit Arbeitnehmern weiter über Kurzarbeit

RÜSSELSHEIM - Beim kriselnden Autohersteller Opel wird weiterhin über Kurzarbeit verhandelt. Konkrete Ergebnisse der seit Wochen laufenden Gespräche zwischen Management und Arbeitnehmervertretern über die Umsetzung des Sanierungsprogramms "Pace" liegen aber noch nicht vor, wie ein Unternehmenssprecher am Donnerstag am Stammsitz Rüsselsheim erklärte. In der vergangenen Woche hatten beide Seiten in einer Zwischenbilanz Einigungswillen demonstriert.

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Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/she


                                                                                                                        

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