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DGAP-News: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Schaden bei P&R weitaus größer als erwartet - hunderttausende Container fehlen - Spaltung der Anlegerschaft erwartet - Rechte sichern und durchsetzen! (deutsch)

16.05.18

SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Schaden bei P&R weitaus größer als erwartet - hunderttausende Container fehlen - Spaltung der Anlegerschaft erwartet - Rechte sichern und durchsetzen!

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DGAP-News: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB / Schlagwort(e):

Insolvenz/Rechtssache

SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Schaden bei P&R weitaus größer als

erwartet - hunderttausende Container fehlen - Spaltung der Anlegerschaft

erwartet - Rechte sichern und durchsetzen!

16.05.2018 / 19:10

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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P&R: Schaden größer als erwartet - hunderttausende Container fehlen.

Spaltung der Anleger in zwei Gruppen zeichnet sich ab:

- Wer Eigentum an Containern nachweisen kann, hat Sonderrechte im

Insolvenzverfahren.

- Wer kein Eigentum nachweisen kann, ist auf die Quote verwiesen.

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Schadensersatzansprüche prüfen und durchsetzen!

Am 17.05.2018 wird der P&R-Insolvenzverwalter mitteilen, wie viele Container

nach seinen bisherigen Ermittlungen fehlen. Gut informierte Kreise wissen:

Der Fehlbestand summiert sich auf mehrere hunderttausend Einheiten. Als

Geldbetrag ausgedrückt heißt das, dass mehrere hundert Millionen EURO für

die Insolvenzmasse fehlen werden.

Daraus leiten sich zum einen strafrechtliche Überlegungen ab. Offensichtlich

wurde im Hause P&R schon seit längerem betrogen und mit "Luftnummern"

gehandelt, sonst könnte es solche Fehlbestände nicht geben. Man kann davon

ausgehen, dass die Staatsanwaltschaft München bald tätig wird.

Aus zivilrechtlicher Sicht lässt sich festhalten: Die P&R-Insolvenz wird -

anders als in der Vergangenheit die Insolvenz des Container-Anbieters

Magellan - nicht relativ geordnet und glimpflich ablaufen, sondern der

Schaden wird weitaus größer sein. Wir haben es mit massiven Betrugsvorwürfen

zu tun.

Die Anleger werden sich in zwei Gruppen spalten:

- Es wird die "wenigen Glücklichen" geben, die ihr Eigentum an konkreten

Bestandscontainern nachweisen können. Für diese "wenigen Glücklichen" wird

es darum gehen, die insolvenzrechtlichen Aus- oder Absonderungsrechte an

ihrem Eigentum durchzusetzen. (Dadurch wird natürlich die verteilbare

Insolvenzmasse für alle anderen Anleger nochmal kleiner).

- Allen anderen bleibt nur, auf die Insolvenzquote zu hoffen und im übrigen

Schadensersatzansprüche zu verfolgen. Zu denken ist dabei an Ansprüche gegen

Heinz Roth persönlich und gegen die Erben von Werner Feldkamp, aber auch

gegen die BAFin.

Dr. Wolfgang Schirp, Berlin: "Die BAFin muss sich fragen lassen, wie sie

ihre Verantwortlichkeit bei den jüngeren P&R-Emissionen wahrgenommen hat.

Ich halte es für sehr sinnvoll, auch über Amtshaftungsansprüche gegen die

BAFin nachzudenken. Die Hürden, die der Gesetzgeber im

Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz aufgestellt hat, lassen sich unserer

Meinung nach überwinden - wir arbeiten aktiv an Konzepten."

Für weitere Informationen steht zur Verfügung:

Dr. Wolfgang Schirp, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und

Kapitalmarktrecht,

Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB,

Leipziger Platz 9, D - 10117 Berlin,

Tel. 0049-30-3276170 (office) and 0049-179-5320213 (mobile),

Fax 0049-30-32761717,

e-mail: schirp@ssma.de,

URL: www.ssma.de,

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16.05.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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