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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax hängt um die 12000 Punkte fest

16.05.19

FRANKFURT (dpa-AFX)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag zunächst einen Teil der Gewinne vom Vortag wieder abgeben. Der Broker IG taxiert den Dax rund zwei Stunden vor Handelsbeginn um gut ein halbes Prozent niedriger auf 12 036 Punkte. Damit setzt sich das jüngste Auf und Ab des deutschen Börsenbarometers rund um die Marke von 12 000 Punkten voraussichtlich fort. "Wir befinden uns weiterhin in einem Trader-Markt mit starken und schnellen Bewegungen", sagte Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Anleger hätten gegenwärtig große Angst davor, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. "Niemand will eine Erholung verpassen", sagte der Experte. Gleichzeitig sei die Sorge vor einem starken Rücksetzer groß, weshalb sich Anleger verstärkt gegen fallende Kurse absicherten.

USA: - ERHOLT - Nach einer leichteren Eröffnung haben die US-Aktienmärkte am Mittwoch ins Plus gedreht und fester geschlossen. Dabei stach der Technologiesektor mit deutlichen Gewinnen hervor. Der Dow Jones Industrial büßte im späten Handel zwar noch einen Teil seines vorherigen Gewinns ein, stieg letztlich aber immer noch um 0,45 Prozent auf 25 648,02 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 legte um 0,58 Prozent auf 2850,96 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,37 Prozent auf 7503,25 Punkte.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Angesichts der weiter schwelenden Spannungen zwischen den USA und China bleiben die Anleger an den asiatischen Märkten vorsichtig. An Chinas Börsen ging es zwar leicht nach oben, in Tokio und Seoul fielen die Kurse aber. Für Unsicherheit sorgte die offene Gangart der US-Regierung gegen Chinas Telekom-Riesen Huawai. So räumte US-Präsident Donald Trump seiner Regierung per Dekret umfassende Möglichkeiten ein, gegen ausländische Telekom-Unternehmen vorzugehen. Das richtet sich den Angaben zufolge zwar nicht gegen ein bestimmtes Land oder Unternehmen, es wird aber angenommen, dass Trump damit China und das dort angesiedelte Unternehmen Huawei treffen will - auch wegen des laufenden Handelsstreits.

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